Wer ich bin
Wo ich war
Ich bin im österreichischen Bergdorf Wald am Arlberg aufgewachsen, geboren 1977; Arbeiterkind.
Später: Diplom-Volkswirt, Arabist, Henri-Nannen-Journalistenschule.
Ich habe zwölf Jahre in arabischen und islamischen Ländern gelebt. Ich liebe die staubigen Archive und das Gespräch auf der Straße. Aber ich habe auch eine andere Seite: Ich habe auf einem 8086er programmieren gelernt.
Ich verbinde beides: Das Gespür für Menschen und das Verständnis für die Maschine.
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Bergdorf
- Ich bin ein erfahrener Skifahrer und Alpinist, aufgewachsen in einem der anspruchsvollsten Skigebiete der Welt, dem Arlberg.
- Schon als Kind habe ich programmiert – auf einem 8086 mit 512 KB RAM. Meine erste Webseite baute ich 1994, Zeile für Zeile im Text-Editor. Ich war noch vor dem Internet über meine Mailbox (BBS) mit der Außenwelt verbunden.
- Ich ging auf die Hauptschule im Klostertal und maturierte später an der Handelsakademie in Bludenz.
- Anschließend studierte ich Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Innsbruck und Münster und schloss mein Studium 2003 als Diplom-Volkswirt ab.
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Journalismus
- Ich arbeite seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Magazin- und Zeitungsjournalismus, seit 2005 als freier Journalist.
- Mit 16 Jahren wurde ich freier Mitarbeiter bei den Vorarlberger Nachrichten.
- Während meines Studiums volontierte ich beim Nachrichtenmagazin profil in Wien und arbeitete in Deutschland als freier Mitarbeiter in Polizeiredaktionen, unter anderem bei der B.Z. in Berlin und dem Kölner Express.
- Nach der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg war ich angestellter Redakteur beim Magazin Stern im Deutschland-Ressort (D2). Damals hatte der Stern eine Auflage von 1,2 Millionen Exemplaren und lag stapelweise in den Bahnhofskiosken aus.
- Ich verließ den Stern, um in Ägypten Arabisch zu studieren.
- In Kairo arbeitete ich als Gastredakteur bei der ägyptischen Tageszeitung al-Masry al-Youm.
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Weite Welt
- Ich habe die Welt zu meinem Zuhause gemacht. Mehr als zwölf Jahre lang habe ich im Ausland gelebt, in Regionen wie dem Nahen Osten, in Nordafrika, in der Türkei und in Griechenland.
- Von 2007 bis 2012 habe ich an der Universität in Alexandria, Ägypten, Arabisch studiert. Als einer der wenigen deutschsprachigen Journalisten war ich in dieser Zeit mitten im Arabischen Frühling und habe ihn vom Entstehen bis zum Scheitern miterlebt.
- Ich habe die wichtigsten arabischen und islamischen Länder nicht nur bereist, ich habe sie erlebt, darunter Sudan, Pakistan und Saudi-Arabien.
- Meine Leidenschaft für die arabische Sprache teile ich auf Arabic for Nerds, einer Plattform, die ich selbst gegründet habe.
- Während der Finanz- und Flüchtlingskrise habe ich zwei Jahre in Athen gelebt. Dort habe ich mich intensiv mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen beschäftigt.
Themen
Als Journalist habe ich keine Berührungsängste – auch nicht vor der Politik. Am liebsten aber grabe ich mich in komplizierte Recherchen, um die Geschichten hinter den Geschichten zu finden.
- Länder & Gesellschaft: Arabische Welt (vor allem Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien), Österreich, Länder im Umbruch und Krisen.
- Wirtschaft: Ich erkläre komplexe Zusammenhänge einfach. Von BIP und Globalisierung bis zur Geschichte der Ökonomie.
- Religion: Islam und Christentum; religiöser Fanatismus.
- Rotlicht & Blaulicht: Kriminalität, Korruption und die Schicksale von Menschen am Rande der Gesellschaft.
- KI & Technik: Seit 1998 bin ich Linux-Nutzer (Arch; KDE) – ich bevorzuge das Terminal statt bunter grafischer Oberflächen. Ich spreche Sprachen wie Python, PHP, CSS, Bash und JavaScript fließend. Mit neuronalen Netzen und zellulären Automaten habe ich schon 1999 im Studium experimentiert. Code und KI helfen mir nicht nur bei der Recherche, sondern sind auch Themen, über die ich gerne schreibe.
- Berge & Alpines: Quasi in die Wiege gelegt.
- Schach: Hatte ich als Jugendlicher viel gespielt. Alte Liebe.
Was mich auszeichnet
- Ich erzähle am liebsten vom Leben einfacher Leute. Als Arbeiterkind aus einem Bergdorf finde ich schnell Zugang zu Menschen und fühle mich selten fremd.
- Ich recherchiere auf Arabisch und bin in der arabischen Welt bestens vernetzt. Weil ich viele Jahre vor Ort gelebt habe, kenne ich die kulturellen und religiösen Codes, die hinter den Nachrichten stecken, und weiß, wie man sich dort respektvoll bewegt.
- Fünf Jahre Schulausbildung im Rechnungswesen, die staatliche Unternehmerprüfung und ein Diplom in Volkswirtschaftslehre – ich kann Statistiken und Bilanzen lesen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Alltag übersetzen.
- Der Magazinjournalismus hat mich gelehrt, beharrlich zu sein. Ich gebe nicht auf, bis ich die Geschichte gefunden habe.
In einem Interview mit dem britischen Magazin „Reader’s House“ spreche ich über meine Arbeitsweise.
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